{"id":176,"date":"2011-11-09T16:45:24","date_gmt":"2011-11-09T14:45:24","guid":{"rendered":"http:\/\/schwulenreferat.blogsport.de\/2011\/11\/09\/09-11-2011-veranstaltungshinweis-aus-marburg\/"},"modified":"2013-01-20T21:27:15","modified_gmt":"2013-01-20T20:27:15","slug":"09-11-2011-veranstaltungshinweis-aus-marburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abstqr-giessen.de\/?p=176","title":{"rendered":"09.11.2011 \u2013 Veranstaltungshinweis aus Marburg"},"content":{"rendered":"<p>Wir m\u00f6chten auf die n\u00e4chste Veranstaltung von Tuntonia e.V. und dem Marburger Referat f\u00fcr Homosexualit\u00e4t, Kultur und Wissenschaft und hinweisen: \u201e<strong>Frei und gleich an W\u00fcrde und Rechten geboren<\/strong>\u201c<br \/>\nEine Diskussionsveranstaltung mit Volker Beck. 16.11.2011, 19.30 Uhr, historischer Rathaussaal. Markt 1, Marburg. &#8222;homo-, bi- trans- und interesexuelle Frauen und M\u00e4nner im Grundgesetz vor Benachteiligung sch\u00fctzen!&#8220;<br \/>\n<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.asta-marburg.de\/tiki-download_file.php?fileId=31\" \/><\/p>\n<p>Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Dem Grundgesetz ist es egal, ob man eine Frau oder Mann ist oder unsere Sprache einen bayerischen oder t\u00fcrkischen Akzent hat. Auch die Frage, ob, wo und welchen Gott man anbetet ist Teil unsere gesch\u00fctzten Freiheit. Dennoch sind homosexuelle Frauen und M\u00e4nner ebenso wie bisexuelle, transsexuelle oder intersexuelle Menschen rechtlichen und gesellschaftlichen Diskriminierungen ausgesetzt. Als Konsequenz aus der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Selektionspolitik hatte sich der Parlamentarische Rat 1948\/49 daf\u00fcr entschieden, neben dem allgemeinen Gleichbehandlungsgebot des Artikels 3 Absatz 1 GG in Art. 3 Absatz 3 zu verankern: \u201eNiemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religi\u00f6sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.\u201c Damals verga\u00df man zwei im nationalsozialistischen Deutschland systematisch verfolgte Personengruppen: Behinderte und Homosexuelle. Im Rahmen der \u00dcberarbeitung des Grundgesetzes nach der Angliederung der DDR wurde das Verbot der Benachteiligung aufgrund der Behinderung aufgenommen. Die LGBT-Community wartet auf ein ausdr\u00fcckliches Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identit\u00e4t im Grundgesetz vergeblich. Zuletzt wurde eine Erg\u00e4nzung des Grundgesetzes im Januar 2011 abgelehnt. F\u00fcr unser Grundgesetz ist Artikel 3 elementar. Er definiert das grunds\u00e4tzliche Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz. Doch die Politik, die sich daraus ableitet, ist nicht immer vom Gedanken der Gleichwertigkeit gepr\u00e4gt. Ausgrenzung, beispielsweise f\u00fcr den Islam oder Sinti und Roma, ist Teil bundesrepublikanischer Realit\u00e4t. Mit diesen Verh\u00e4ltnissen geben wir uns nicht zufrieden. In meiner Rede m\u00f6chte ich die Frage aufwerfen, ob die Verfassungswirklichkeit und Gesellschaft tats\u00e4chlich reflektieren, dass wir alle frei und gleich an W\u00fcrde und Rechten geboren sind, wo das nicht so ist und was wir konkret ver\u00e4ndern m\u00fcssen. (Volker Beck)<\/p>\n<p>Das autonome Schwulen-Trans*-Queer-Referat im AStA der JLU w\u00fcnscht viel Spa\u00df und hofft darauf, dass auch Personen, die sich nicht (nur) als Frauen oder M\u00e4nner definieren, und weitere Identit\u00e4ten Ber\u00fccksichtigung finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir m\u00f6chten auf die n\u00e4chste Veranstaltung von Tuntonia e.V. und dem Marburger Referat f\u00fcr Homosexualit\u00e4t, Kultur und Wissenschaft und hinweisen: \u201eFrei und gleich an W\u00fcrde und Rechten geboren\u201c Eine Diskussionsveranstaltung mit Volker Beck. 16.11.2011, 19.30 Uhr, historischer Rathaussaal. 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