{"id":326,"date":"2013-01-09T18:35:53","date_gmt":"2013-01-09T17:35:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schwulenreferat-gi.de\/?p=326"},"modified":"2013-01-20T21:11:10","modified_gmt":"2013-01-20T20:11:10","slug":"hochschwulwahlen-an-der-uni-giesen-2013-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abstqr-giessen.de\/?p=326","title":{"rendered":"Hochschwulwahlen an der Uni Gie\u00dfen 2013 (2)"},"content":{"rendered":"<p>Wir stellen nun die \u201eErkenntnisse\u201c vor, die wir aus dem Lesen der einzelnen Wahlprogramme erhalten haben. Warum wir uns die Wahlprogramme nach den einzelnen Gesichtspunkten angeschaut haben, erl\u00e4uterten wir <a href=\"http:\/\/www.schwulenreferat-gi.de\/?p=328\" title=\"Hochschwulwahlen an der Uni Gie\u00dfen 2013 (1)\">hier<\/a>. Falls ihr Erg\u00e4nzungen habt oder Ungenauigkeiten erkennt: Einfach in die Kommentare posten oder uns zumailen. Wie gesagt; wir sprechen keine Wahlempfehlungen aus.<\/p>\n<p><strong>(1) nicht-heteronormative Identit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>\u201esds.dieLinke\u201c sprechen sich f\u00fcr einen Kampf \u201egegen Heteronormativit\u00e4t und Homophobie\u201c aus, und wollen explizit auch Transgender-Personen mit ihrem Wahlprogramm ansprechen. Auch wenn sie \u201eIntersexualit\u00e4t\u201c als Geschlechtsidentit\u00e4t deuten, so erw\u00e4hnen sie immerhin auch Inter*-Personen als einzige Liste in ihrem Wahlprogramm.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Uni. \u201esprechen sich \u201ef\u00fcr die Rechte aller Personen jeglicher sexueller Orientierung\u201c aus.<\/p>\n<p>Die &#8222;Queere Liste&#8220; versteht &#8222;queer als nicht-heteronormativ. Durch politische Aktionen wollen wir gegen bipolare Geschlechternormen vorgehen.&#8220;<\/p>\n<p>\u201eDemokratische Linke\u201c erw\u00e4hnt nicht explizit sexuelle Identit\u00e4ten von Studierenden, bezieht sich jedoch immerhin auf Homosexuelle, die auch w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs (und danach) verfolgt wurden. Ausserdem werden die beiden Referate Queer-Feministisches-Frauenreferat und Schwulen-Trans*-Queer-Referat explizit erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Die \u201eJusos\u201c erw\u00e4hnen, dass Personen immer noch auf Grund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden.<\/p>\n<p>\u201eUni Gr\u00fcn\u201cstehen f\u00fcr einen AStA, der sich gegen Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung ausspricht.<\/p>\n<p>Keine Erw\u00e4hnung finden sexuelle Identit\u00e4ten bei: \u201eLHG\u201c,  und , \u201eDachstuhl-Philosoph\u201c.<br \/>\n\u201eProjekt Zukunft!\u201c und RCDS (\u201eDie StudentenUnion\u201c) \u00e4u\u00dfern sich <a href=\"http:\/\/www.schwulenreferat-gi.de\/?p=187\" title=\"Hochschwulwahlen an der Uni Gie\u00dfen 2012 (2)\">wie im letzten Jahr<\/a> sehr \u00e4hnlich und sehr allgemein.<\/p>\n<p><strong>(2) \u201eGendern\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Demokratische Linke\u201c benutzt das Gender_Gap. Abwechselnd \u201e*\u201c (\u201eFachabiturient*innen\u201c) und \u201e_\u201c (Amtstr\u00e4ger_innen).<\/p>\n<p>\u201esds.dieLinke\u201c verwenden das Gender_Gap mit *, in Verbindung mit dem Binnen-I (Student*Innen), um \u201eauf die bestehende Ungleichberechtigung zwischen M\u00e4nnern und Frauen explizit\u201c hinzuweisen, sowie viele m\u00f6glichen Geschlechtsidentit\u00e4ten anzusprechen. Im Wahlprogramm werden jedoch auch Verlaufs-Formen verwendet (Studierende), weiterhin neutrale Formen (Personen).<\/p>\n<p>\u201eUni Gr\u00fcn\u201c benutzen Binnen-I und zudem Verlaufsformen (MitarbeiterInnen, Dozierende.\u2026).<\/p>\n<p>\u201eDie Jusos\u201c benutzen wieder Binnen-I (B\u00fcrgerInnen), Gender_gap (Germanist_innen), jedoch auch das generische Maskulinum (Entscheidungstr\u00e4ger), weiterhin die explizite Erw\u00e4hnung beider Geschlechter. (\u201eAbsolventinnen und Absolventen\u201c)<\/p>\n<p>\u201eUnsere Uni.\u201c wechselt zwischen Verlaufsformen (\u201eStudierende\u201c), Gender_Gap (Vertreter_innen), generischem Maskulinum (Akteure).<\/p>\n<p>Die \u201eQueere Liste\u201c benutzt neutrale Formen (Personen, Mitglieder), Verlaufsformen (Studierende), <\/p>\n<p>Die \u201eLHG\u201c benutzt Verlaufsformen (\u201eStudierende\u201c, \u201eLehrende\u201c) und das Generische Maskulinum (\u201eStudentenpartys\u201c, \u201eProfessoren\u201c)<\/p>\n<p>Ausschlie\u00dflich in generischem Maskulinum schrieben: \u201eStudentenUnion (RCDS)\u201c und \u201eProjekt Zukunft!\u201c<br \/>\n\u201eStudentenUnion (RCDS)\u201c und Projekt Zukunft! trieben dies soweit bestehende Institutionen, wie das Studierendenparlament oder den Allgemeinen Studierendenausschuss lieber \u201eStudentenparlament\u201c und \u201eStudentenausschuss\u201c zu nennen.<\/p>\n<p><strong>(3) Feminismus und Gleichstellung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eUnsere Uni.\u201c ist f\u00fcr \u201eeffektive Frauenf\u00f6rderung, f\u00fcr die Durchsetzung der Gleichberechtigung auf allen Ebenen.\u201c Ausserdem sprechen sie sich gegen ein \u201erein m\u00e4nnlich besetztes Universit\u00e4tspr\u00e4sidium, wie derzeitig der Fall,\u201c aus.<\/p>\n<p>Die \u201eJusos\u201c sind f\u00fcr die Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nner. So fordern sie z.B. den Ausbau der Rechte der \u201eFrauenbeauftragten der JLU, wie z.B. ein Stimmrecht im Senat.\u201c<\/p>\n<p>Die Queere Liste: \u201eStudierende sollen besser vor sexistischen \u00dcbergriffen in der Uni gesch\u00fctzt werden. Hierzu wollen wir ein Konzept f\u00fcr eine zentrale Anlaufstelle erarbeiten und eine solche etablieren. und schneller dagegen vorgehen k\u00f6nnen , ohne Angst vor Benachteiligung in ihrem Studium zu haben.\u201c Des Weiteren fordert die Liste \u201eeine Frauenquote im AStA, da hier im durchschnitt die Anzahl der m\u00e4nnlichen * Referenten in Relation zu den weiblichen * Referentinnen \u00fcberm\u00e4\u00dfig hoch ist. (\u2026) Au\u00dferdem fordern wir ein Geschlechterverh\u00e4ltnisse-Referat im AStA, welches sich vornehmlich den Themenfeldern Geschlechterverh\u00e4ltnisse, Gleichberechtigung und allen dazugeh\u00f6rigen Thematiken widmet.\u201c<\/p>\n<p>Die \u201eDemokratische Linke\u201c erkl\u00e4ren sich Teil einer feministischen Jugendbewegung. Konkret kritisieren sie die Unterrepr\u00e4sentation von Frauen in Gremien, Organisationen, aber auch in der studentischen Selbstverwaltung. \u201eF\u00fcr zuk\u00fcnftige Koalitions-verhandlungen ist unser erkl\u00e4rtes Ziel, es mehr Frauen zu erm\u00f6glichen, sich in der Hochschulpolitik aktiv einzubringen.\u201c<\/p>\n<p>\u201esds.dieLinke\u201c sprechen sich f\u00fcr \u201edie konsequente und praktische Gleichberechtigung von Frauen* und M\u00e4nnern*!\u201c aus, sprechen dabei auch den Punkt an, dass mehr weibliche als m\u00e4nnliche Personen an der Universit\u00e4t eingeschrieben sind, jedoch der prozentuale Anteil in h\u00f6heren Qualifikationsgraden deutlich abnimmt.<\/p>\n<p>Keine explizite Erw\u00e4hnung findet Feminismus und Gleichstellung bei: \u201eLHG\u201c, \u201eUni Gr\u00fcn\u201c, \u201eDachstuhl-Philosoph\u201c<br \/>\nExplizit gegen \u201eFrauenquoten\u201c sprechen sich \u201eStudentenUnion (RCDS)\u201c und \u201eProjekt Zukunft!\u201c aus.<\/p>\n<p><strong>(4) Erw\u00e4hnung der Autonomen Referate <\/strong><\/p>\n<p>Die \u201eJusos\u201c erw\u00e4hnen das queer-feministische Frauenreferat und das Schwulen-Trans*-Queer-Referat nur indirekt: \u201eDie tats\u00e4chliche gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung mit Heterosexuellen ist noch immer ein unerreichtes Ziel. Auch  deswegen unterst\u00fctzen und begleiten wir kritisch konstruktiv die Arbeit der autonomen AStA-Referate bei diesen satzungsgem\u00e4\u00dfen Kernaufgaben!\u201c<\/p>\n<p>\u201eUnsere Uni.\u201c benennt alle autonomen Referate explizit. QFFR und STQR werden explizit hervorgehoben und f\u00fcr unterst\u00fctzenswert befunden.<\/p>\n<p>\u201esds.dieLinke\u201c begr\u00fc\u00dfen die \u201edie Arbeiten des Queer-Feministischen-Frauenreferats sowie des Schwulen-Trans*-Queer-Referats. Die vom AStA beschlossenen K\u00fcrzungen deren Haushalts sehen wir als einen gro\u00dfen R\u00fcckschritt in eine reaktion\u00e4re Richtung, gegen welche wir uns stark aussprechen.\u201c<\/p>\n<p>Die \u201eQueere Liste\u201c erw\u00e4hnt, dass Mitglieder der Liste aus dem Umfeld des autonomen queer-feministischen Frauenreferats und des autonomen Schwulen-Trans*-Queer-Referats kommen.<\/p>\n<p>Die \u201eDemokratische Linke\u201c hat dieses Mal einen ganzen Punkt \u201eAutonome Referate\u201c in ihr Programm aufgenommen, bei dem sie die autonomen Referate an der JLU ihrer Meinung nach ein bedeutender Teil der Studierendenschaft darstellen. \u201eVon ihnen gehen eine Reihe wichtiger Projekte aus. So organisiert<br \/>\ndas Queer-feministische Frauenreferat kontinuierlich Vortr\u00e4ge, Lesungen und Filmabende zu feministischen und queeren Themen. Dar\u00fcber hinaus war es \u2013 genau wie das Schwulen- Trans*-Queer-Referat \u2013 ma\u00dfgeblich an der Organisation des <a href=\"http:\/\/www.csd-mittelhessen.de\">Christopher-Street-Day Mittelhessen<\/a> beteiligt. Letzteres veranstaltete zudem die erste in Gie\u00dfen stattfindende <a href=\"http:\/\/www.transtagung-giessen.de\">Trans*- Tagung<\/a>.\u201c <\/p>\n<p>Nicht erw\u00e4hnt werden Autonome Referate von \u201eUni Gr\u00fcn\u201c, \u201eDachstuhl-Philosoph\u201c.<\/p>\n<p>Die StudentenUnion (RCDS) w\u00fcrde gerne anstatt des QFFRs und des STQRs ein Gleichberechtigungsreferat einf\u00fchren. Das \u201eProjekt Zukunft!\u201c hat auch diese Forderung \u00fcbernommen und w\u00fcrde diesem Referat eine einzige Stelle einr\u00e4umen. Dies hie\u00dfe, dass mit einer einzigen Stelle die Arbeit von momentan 8 Personen gedeckt werden w\u00fcrden. Die Arbeit soll also dem Wunsch der (beiden) Liste(n) minimiert werden. Trotzdem erw\u00e4hnt \u201eProjekt Zukunft!\u201c alle autonomen Referate samt Links zu den Webseiten, auch wenn der Link zur STQR-Seite fehlerhaft ist. Dies bedingt durch einen Blog-Umzug im Dezember.<\/p>\n<p>Die \u201eLHG\u201c spricht sich f\u00fcr eine Unterst\u00fctzung der Ausl\u00e4ndischen Studierendenvertretung aus und auch Studierende mit Kindern werden erw\u00e4hnt. Wieder unerw\u00e4hnt bleibt das queer-feministische Frauenreferat (QFFR) und das Schwulen-Trans*-Queer-Referat (STQR). Gleichstellung und Frauenf\u00f6rderung scheinen immer noch keine Schwerpunkte der LHG zu sein.<\/p>\n<p><strong>(5) Rechtsradikalismus<\/strong><\/p>\n<p>\u201eLinke.SDS\u201c definieren sich explizit antifaschistisch und antimilitaristisch und schreiben von der Fortf\u00fchrung ihrer T\u00e4tigkeit im B\u00fcndnis gegen Rechts und sprechen sich f\u00fcr die Zusammenarbeit und F\u00f6rderung von linken Strukturen der Stadt (Gie\u00dfener AntiFa, AK44\/Infoladen, Caf\u00e9 Am\u00e9lie) aus.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Uni.\u201c stehen f\u00fcr kulturelle Vielfalt und Toleranz. Sie lehnen Rassismus ebenso, wie Burschenschaften und schlagenden Verbindungen ab. <\/p>\n<p>Die Jusos lehnen Rassismus, Burschenschaften (Sexismus, Nationalismus, etc.) ab und sehen \u201eVerstrickungen zwischen Neonazis, Burschenschaften und dem RCDS\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDemokratische Linke\u201c: &#8222;Rassistische, nationalistische oder geschichtsrevisionistische Einstellung gab und gibt es auch in der Studierendenschaft der JLU. Wir als Hochschulgruppe sehen es als unsere Aufgabe, solchen Einstellungen konsequent entgegen zu treten, im Studierendenparlament und an der gesamten Universit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<p>Keine Erw\u00e4hnung von Rechtsradikalismus, Rassismus, usw. findet sich in den Wahlprogrammen von: \u201eProjekt Zukunft!\u201c, \u201eStudentenUnion (RCDS)\u201c, \u201eUni Gr\u00fcn\u201c, \u201eDachstuhl-Philosoph\u201c, \u201eQueere Liste\u201c.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum letzten Jahr spricht sich die \u201eLHG\u201c nicht mehr gegen \u201erechtes Gedankengut\u201c, Nazis und \u201erechte Strukturen im Umfeld der JLU\u201c aus.<\/p>\n<p>\u201eProjekt Zukunft!\u201c will \u201edem politischen Links- und Rechtsextremismus innerhalb der Verfassten Studentenschaft entgegen (\u2026) wirken.\u201c<\/p>\n<p><strong>(6) Barrierefreiheit<\/strong><\/p>\n<p>\u201eJusos\u201c erw\u00e4hnen die Teilhabe von Studierdenen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Es wird angemerkt, dass der Zustand immer noch so sei, dass \u201egehbehinderte Studierende oder Studieninteressierte nicht in jeden Vorlesungssaal gelangen oder uneingeschr\u00e4nkt auf einer Audimax-Party feiern. Sehbehinderte haben immer noch keinen barrierefreien Zugang zu den Internetportalen der Universit\u00e4t, obwohl dies schon l\u00e4ngst Bestandteil des europ\u00e4ischen Standards ist\u201c.  <\/p>\n<p>\u201esds.dieLinke\u201c sprechen sich f\u00fcr die konsequente Umsetztung der EU Behindertenrechtskonvention, um eine barrierefreie und reibungslose Teilhabe am universit\u00e4ren Bildungssystem zu erm\u00f6glichen.\u201c aus. \u201eAuch ist der barrienefreie Zugang f\u00fcr Menschen mit Behinderung noch nicht zufriedenstellend<br \/>\nverwirklicht. So stellt es insbesondere f\u00fcr Menschen mit Sehbehinderung ein grosses Problem dar, den Lehrveranstaltungen aktiv zu folgen. Der ungehinderte Zugang zu Bildung ist ein zentrales Menschenrecht!\u201c<\/p>\n<p>Die \u201eDemokratische Linke\u201c nimmt Bezug auf Behinderung, wenn es um die Verfolgung von Personen mit Behinderungen im Nationalsozialismus geht.<\/p>\n<p>Die \u201eQueere Liste\u201c fordert \u201eumfassende Barrierefreiheit in s\u00e4mtlichen Bereichen der Uni, um damit m\u00f6glichst allen Menschen die Teilnahme am Studium zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eLHG\u201c erw\u00e4hnt \u201ek\u00f6rperlich Behinderte\u201c. Sie sprechen sich f\u00fcr die Priorit\u00e4t von Barrierefreiheit gegen\u00fcber Denkmalschutz oder \u00e4sthetischen Erw\u00e4gungen aus.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Uni.\u201c erw\u00e4hnen Behinderung. Es wird der Verein \u201eZentrum selbstbestimmt Leben Gie\u00dfen e.V.\u201c erw\u00e4hnt und sich f\u00fcr die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention an der Universit\u00e4t ausgesprochen.<\/p>\n<p>Barrieren werden nicht konkret von folgenden Listen benannt \u201eStudentenUnion (RCDS)\u201c, , \u201eProjekt Zukunft!\u201c, \u201eDachstuhl-Philosoph\u201c,<\/p>\n<p>Uni Gr\u00fcn: Im Gegensatz zum letzten Jahr findet Barrierefreiheit und Behinderungen keine Erw\u00e4hnung mehr. Politisch eher unkorrekt wird sich jedoch f\u00fcr einen AStA ausgesprochen, der sich gegen Diskriminierung wegen k\u00f6rperlichen und geistigen \u201eBesonderheiten\u201c einsetzt.<\/p>\n<p><strong>(7)Sonstiges<\/strong><\/p>\n<p>Die \u201eStudentenUnion (RCDS)\u201c und \u201esds.dielinke\u201c haben zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt Ende November\/Anfang Dezember ihre Wahlprogramme vor allen anderen Listen auf ihre jeweiligen Webseiten gestellt.<\/p>\n<p>\u201eUni-Gr\u00fcn\u201cist f\u00fcr die Verbesserung des veganen Angebots in der Mensa, sowie gegen Tierversuche an der JLU, bei der \u201ej\u00e4hrlich viele Tiere\u201c sterben.<\/p>\n<p>Die \u201eDemokratische Linke\u201c sieht wichtige Veranstaltungen wie die Trans*-Tagung und den CSD in Gefahr und k\u00fcndigt an \u00c4nderungsantr\u00e4ge bez\u00fcglich des Haushalts im Studierndenparlament einzubringen, da sie der Meinung sind, \u201edass die Folgen der finanziell desastr\u00f6se Lage des AStA nicht auf dem R\u00fccken derjenigen abgew\u00e4lzt werden d\u00fcrfen, die im hochschulpolitischen Kontext zu den Engagiertesten geh\u00f6ren. Stattdessen sollte sich die derzeitige Koaltion an die eigene Nase fassen und bedenken, dass die schwierige Haushaltssituation erst durch ihr eigenes Versagen entstand. Beim letzten Sommerfest etwa wurden ungef\u00e4hr 40.000 Euro Verlust gemacht. Mit dem hohen, aber notwendigen Finanzbedarf der autonomen Referate hat dies nichts zu tun.\u201c<\/p>\n<p>Wie vor einem Jahr streben die \u201eJusos\u201c immer noch eine Aufkl\u00e4rungskampagne zum Thema HIV\/AIDS, in Verbindung mit Initiativen\/Vereinen, wie der Aids-Hilfe Gie\u00dfen, an. <\/p>\n<p>\u201esds.dieLinke\u201c fordern \u201edie Umbenennung des Studentenwerks in Studierendenwerk\u201c und \u201edie Umbenennung des Otto-Eger-Heims sowie des Wilhelm-Hanle-Saals in der Physik, da mit dieser Namensgebung Tr\u00e4ger antidemokratischen Gedankenguts zu unrecht gew\u00fcrdigt werden\u201c. <\/p>\n<p>\u201eUnsere Uni.\u201c sprechen sich f\u00fcr den Ausbau des veganen Angebots, als auch von regionalen-, sowie Fairtrade-Produkten aus. <\/p>\n<p>Die \u201eQueere Liste\u201c \u201efordert, die Gender Studies auszubauen und die Einf\u00fchrung der Queer Studies, um in diesem Bereich intensiver forschen zu k\u00f6nnen. &#8222;Zudem fordern wir einen Master mit dem Schwerpunkt Gender Studies. Auch fordern wir mehr Lehrveranstaltungen mit Schwerpunkt auf feministischen und queeren Themen.\u201c <\/p>\n<p>Die StudentenUnion (RCDS) hat ihr Wahlprogramm nur marginal ver\u00e4ndert. Ein wichtiger Punkt unter den weiteren Forderungen (4.1.4. in ihrem Wahlprogramm) ist eine Forderung an die Mensa: \u201eAustausch von Club-Cola gegen die altbekannte Coca Cola.\u201c Daf\u00fcr gestrichen im Gegensatz zum letzten Jahr wurde der auch ebenfalls sehr erhebliche Punkt \u201eNeue Seifenspender in der Universit\u00e4t (Kein Drehmechanismus; fl\u00fcssige Seife, statt Pulver)\u201c, welcher im letzten Jahr im Wahlprogramm stand. Die anderen Punkte sind meist wortgleich.<\/p>\n<p>In der Liste \u201eProjekt Zukunft!\u201c treten Personen aus Burschenschaften und Verbindungen, wie z.B. Germania, Unitas Maria Montessori, Alemannia, \u2026 zur Wahl an.<br \/>\n\u201eProjekt Zukunft!\u201c ist gegen die F\u00f6rderung von globalisierungskritischen Filmfestivals.<\/p>\n<p>Dass die Wahlprogramme von \u201eStudentenUnion (RCDS)\u201c und \u201eProjekt Zukunft!\u201c, ebenso wie im letzten Jahr, in vielen Teilen im Wortlaut miteinander \u00fcbereinstimmen ist h\u00f6chst mysteri\u00f6s.<\/p>\n<p>Die Liste \u201eDachstuhl-Philosoph\u201c ist eine Spa\u00dfliste.<\/p>\n<p>Links zu den Webseiten\/Blogs der einzelnen Listen:<br \/>\n1. <a href=\"http:\/\/www.inst.uni-giessen.de\/unigruen\/\">UniGr\u00fcn \u2013 die gr\u00fcne Hochschulgruppe<\/a><br \/>\n2. <a href=\"http:\/\/www.jusos-uni-giessen.de\/\">Jusos \u2013 Kein Bett im Kornfeld!<\/a><br \/>\n3. <a href=\"http:\/\/www.unsereuni.eu.ki\/\">Unsere Uni.<\/a><br \/>\n4. <a href=\"http:\/\/www.rcds-giessen.de\/de\/wahlen-2013\/\">Die StudentenUNION \u2013 Projekt Bildung &#038; Zukunft<\/a><br \/>\n5. Projekt Zukunft! (Keine Webseite bekannt)<br \/>\n6. <a href=\"http:\/\/www.uni-giessen.de\/demokratische-linke\/\">Demokratische Linke \u2013 radikaldemokratisch \u2013 emanzipatorisch \u2013 parteiunabh\u00e4ngig<\/a><br \/>\n7. <a href=\"http:\/\/www.lhg-giessen.de\/\">Liberale Hochschulgruppe (LHG)<\/a><br \/>\n8. <a href=\"http:\/\/www.sds-giessen.org\/wordpress\/\">sds.dielinke<\/a><br \/>\n9. Queere Liste (Keine Webseite bekannt)<br \/>\n10. <a href=\"http:\/\/www.dachstuhl-philosoph.de\/\">Dachstuhl-Philosoph<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir stellen nun die \u201eErkenntnisse\u201c vor, die wir aus dem Lesen der einzelnen Wahlprogramme erhalten haben. Warum wir uns die Wahlprogramme nach den einzelnen Gesichtspunkten angeschaut haben, erl\u00e4uterten wir hier. Falls ihr Erg\u00e4nzungen habt oder Ungenauigkeiten erkennt: Einfach in die Kommentare posten oder uns zumailen. Wie gesagt; wir sprechen keine Wahlempfehlungen aus. 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